Willkommen

beim St.Pauli Weinklub im Freudenhaus

Willkommen beim St. Pauli Weinklub im Freudenhaus

Einleitung

Über Uns

Es ist ein knapp 5000 Jahre altes Kulturgut, ein globales Getränk, ein Gottesgeschenk. Wein war da, als Jesus Christus sich von seinen Jüngern verabschiedete. Und er ist immer noch hier, bei jeder Messe, jedem Date, jedem Geschäftsessen. Doch das, was die Trauben so großzügig schenken, verkommt immer mehr zu einem Mode- und Massengetränk, für das sich erdverbundene und traditionsbewusste Winzer schämen.

Denn guter Wein ist ehrlicher Wein ist echter Wein. Guter Wein ist ein himmlisches Erlebnis. Guter Wein ist nicht: industriell in Massen gefertigt, voller Aroma-Hefen und anderen Manipulationen, nur um jeder aktuellen Geschmacksnachfrage das passende Trendangebot zu bieten. Monetäres Streben und trügerisches Marketing darf die uralte Handwerkskunst der Winzer nicht in eine leb- und lieblose Maschine verwandeln.

Genau so leicht wie die Hersteller machen es sich heutzutage leider schon viele Weintrinker: Sie maßen sich an, Geschmack zu haben und ihn definieren zu können. Sie bestellen einen Trockenen, weil das alle tun.

Und sie setzen Preise und Titel mit Qualität gleich. Damit beleidigt die Weinwelt ihre Essenz, ihren Bodensatz, ihren Schatz. Denn Wein ist ein zu komplexes, spannendes und vielseitiges Thema, als dass man es mit so wenig Anspruch bewertet und in Sekunden-Bruchteilen beurteilt. Das betrifft auch das Personal, den Service der Gastronomie.

Aus diesem Grund haben sich Matthias Storm, Wirt des legendären Restaurants "Freudenhaus" auf dem Hamburger Kiez (43, Sachse), Master-Sommelier Hendrik Thoma (41, Westfale), Winzer und Weinprofi Stefan Maas (47, Schwabe), Schauspieler und Musiker Ulrich Tukur (52, Schwabe) und der Intendant des St. Pauli Theaters, Ulrich Waller (53, noch ein Schwabe), zusammengeschlossen. Sie sind nicht nur Genussmenschen, sie fühlen sich dem Genuss auf Lebenszeit verpflichtet. Mit dem "St. Pauli Weinklub in der Vereinsgaststätte Freudenhaus" bieten sie eine einzigartige Plattform von und für Weinprofis, Weinkenner, Weininteressierte - Weinfreaks.

Ziele

Des Klubs

Der "St. Pauli Weinklub in der Vereinsgaststätte Freudenhaus" wird die Erzeugung schlechter Weine nicht verhindern können. Doch den Genuss in eine sinnvolle Richtung lenken, der Entstehung von Wein huldigen, ehrlichen Winzern ein kleines Denkmal setzen, jungen Winzern eine Bühne bieten - das ist innerhalb dieser Vereinigung nicht nur möglich, es ist das erklärte Ziel. Zu erleben ist das an jährlich sechs Themenabenden im Klubheim.

Mitgliedschaft

Bedingungen

Mitglied kann nicht jeder werden, es gibt ein spezielles Ausschluss- und Aufnahmeverfahren. Neben dem vollkommenen Einverständnis mit den Prinzipien dieses Klubs sind gediegene Kleidung und gepflegter Umgang Grundvoraussetzung, dunkler Anzug und Klubkrawatte Pflicht. Der Jahresmitgliedsbeitrag beträgt 50,00 Euro. Die Veranstaltungen berechnet der Schatzmeister je nach Kostenaufwand individuell, eventuell anfallende Überschüsse kommen am Jahresende einer gemeinnützigen Einrichtung in Hamburg in Form einer Spende zugute.

Als Mitglied bewerben

Gründungsmitglieder

Gesichter des Klubs

  • Ulrich Tukur

    "Die besten Vergrößerungsgläser für die Freuden dieser Welt sind jene, aus denen man trinkt" – Ringelnatz

    Ulrich Tukur

  • Ulrich Waller

    "Wein muss man trinken, weil man ihn nicht streicheln kann."

    Ulrich Waller

  • Matthias Storm

    "Nun sag doch nicht immer gleich nein!"

    Matthias Storm

  • Stefan Maas

    "Ich habe einen ganz einfachen Geschmack, ich bin immer mit dem Besten zufrieden." – Oscar Wilde

    Stefan Maas

  • Hendrik Thoma

    "In Taste we Trust!"

    Hendrik Thoma

  • St. Pauli Weinklub

    Gegründet in 2009

Fotos: Patrick Lux, www.patrick-lux.de

Hall Of Fame

Gastredner und Besucher

29. Klubabend, Weihnachtsfeier 'Impérial Abend'16.12.2013

Diese Weihnachtsfeier stand ganz im Zeichen großer Flaschen aus Bordeaux. Einen zusätzlichen Überraschungswein brachte unser Gast Theresa Breuer vom Weingut Georg Breuer aus der Rheingau mit - 1992er Nonnenberg aus der Impérial. Eine Lage, die dem VDP nicht warm genug war um sie als 'Erstes Gewächs' zu klassifizieren und doch so wunderbar tiefgründige Weine mit enormen Reifepotential hervorbringt.

Anschließend wurden acht weitere Großflaschen aus den unterschiedlichsten Regionen in Bordeaux 'verkostet', jeder mit seinem ganz eigenen Charme. Eine weitere Besonderheit des Abends war die geballte Fachkompetenz an Sommeliers, die anwesend war und zu den einzelnen Weinen ihr Wissen, aber auch ihre Oberarmmuskulatur beim Ausschenken unter Beweis stellen konnten. Die Bar des Freudenhauses zum Kochen brachten allerdings Harald Krüger & Walt Bender,die mit ihrer Musik für die kongeniale musikalische Untermalung dieser Weihnachtsfeier sorgten. Es war eben einer dieser besonderen Abende!

28. Klubabend, Schlossgut Diel21.11.2013

Armin Diel ist in erster Linie Winzer und das mit Leib und Seele. Seit er 1987 das Schlossgut Diel übernahm ist es ihm gelungen das Weingut an die Spitze zu führen. Doch damit nicht genug, als Herausgeber und Chefredakteur des Gault Millau gehörte er sicher zu den einflussreichsten Menschen der deutschen Weinwelt. 2009 gab er diesen Posten zurück und konzentriert sich nun nur noch auf das Weinmachen. Inzwischen ist Tochter Caroline im Jahr 2006 nach Jahren der Wanderschaft wieder zurück auf Burg Layen und übernimmt Schritt für Schritt zusammen mit dem langjährigen Kellermeister die Verantwortung für Keller und Weinberge. Doch stillsitzen und den wohlverdienten Ruhestand geniessen kommt nicht in Frage.

Dieser Abend wird als einer der ruhigsten und konzentriertesten in die Geschichte des St. Pauli Weinklubs eingehen, zumindest während der Weinansprachen. In unnachahmlicher Art und Weise brachte Armin Diel das Wunder fertig alle in seinen Bann zu ziehen. Die neue Qualitätspyramide des VDP blieb nicht nur graue Theorie, sondern konnte anhand der großartigen Rieslinge des Weingutes am eigenen Leibe erschmeckt werden. Doch nicht nur die Rieslinge haben großen Eindruck hinterlassen, die wunderbar tiefgründige, sehr burgundisch anmutende 'Cuvée Caroline' und der Sekt 'MO' sorgten für ein furioses Finale dieses kurzweiligen Abends.

27. Klubabend, Bodegas Artadi19.09.2013

Nach der Auflösung der Cooperative 'Consecheros Alaveses' blieb Artadi als einziges Weingut übrig und hat sich seitdem zu einer der besten Adressen Spaniens entwickelt. Das Weingut im Rioja-Gebiet ist im Besitz der Familie Lopez de la Calle aus Laguardia und wurde von der herzerfrischenden Paloma Jimenez vertreten.

Der Focus liegt ganz klar auf der Rebsorte Tempranillo, seit 2011 stammen die Trauben aus überwiegend biodynamischem Anbau. Juan Carlos de Lacalle war einer der ersten Winzer, der seine Einzellagen separat ausgebaut und abgefüllt hat. Inzwischen gehören diese zu den meistgesuchtesten Weinen Spaniens, nicht zuletzt wegen der hohen Bewertungen von Robert Parker und René Gabriel. 1996 hat man sich zusätzlich entschlossen ein zweites Weingut in der Region Navarra aufzubauen, dass sich im Norden hauptsächlich auf die Rebsorte Garnacha konzentriert.

Ihre Herkunft können die Weine kaum verleugnen, tragen sie doch die unverwechselbare Handschrift der Region und vor allem des Weingutes. Unsere Klubmitglieder waren begeistert von der gelungenen Mischung aus versiertem Fachwissen und charmanter Unterhaltung mit der uns Paloma auf die Reise durch Rioja und Navarra nahm.

26. Klubabend, Mullineux Family Wines24.04.2013

Swartland im Norden der Kapregion hat in den letzten Jahren immer mehr von sich Reden gemacht. Die alten Reben und die kargen Böden bieten einzigartige Voraussetzungen. In der Bewegung www.theswartlandindepedent.co.za haben sich inzwischen immer mehr junge Winzer zusammengeschlossen, die das große Potential dieser Region erkannt haben. Sie setzen sich für einen eigenständigen Weinstil ein, der keine internationale Kopie sein soll. Eines der schillerndsten Beispiele für den Erfolg sind 'Mullineux Family Eines'.

Chris und Andrea Mullineux leben dort ihren Traum von eigenständigen Weinen, die das Terroir der Region in jeder Flasche widerspiegeln sollen. 2008 kam der erste Jahrgang der beiden auf den Markt und sorgte mit seiner kühlen eleganten Frucht gleich für viel Furore. Inzwischen ist ihre komplette Wein-Range vom südafrikanischen Weinguide 'Platter' mit der Höchstnote von 5 Sternen ausgezeichnet. Das ist bisher für ein Weingut einzigartig.

An diesem Abend stand eine kleine, zierliche Person vor uns von der man sich kaum vorstellen konnte, das sie den ganzen Keller unter sich hat. Doch mit Fortschreiten des Abends kam eine sehr engagierte, kraftvolle Frau zum Vorschein, die sehr genau weiss was sie will. Das spiegelt sich auch in den Weinen des Weingutes wieder. Sowohl Weiss- als auch die Rotweine haben uns mit ihrer Eleganz begeistert. Keine Holzaffen und Neutronenbomber, sondern handwerklich astreine und gefühlvoll nach ihrer Herkunft schmeckende Tropfen.

25. Klubabend, Weingut Kirsten und Harald Rüssel vom Landhaus St. Urban03.04.2013

Dieses Mal hatte unser Gastwinzer neben seinen Weinen auch einen Gastkoch im Gepäck. Zuerst möchten wir uns nochmals ganz herzlich bei unserem Klubgaststättenbesitzer Stormi und seiner Crew bedanken, dass sie unsere Gäste so herzlich aufgenommen haben. Bernhard Kirsten war dieser Klubabend ein ganz besonderes Anliegen, da er ein großer St. Pauli-Fan ist. Schon der Sekt vom Weingut hat alle mit Tiefgründigkeit und Finesse begeistert. Dieses Bild setzte sich bei den Weinen nahtlos fort. Präzise Mineralität, intensive Fruchtnoten und hervorragend herausgearbeitete Merkmale der jeweiligen Lagen machten diese Rieslinge zu einem Genuss, der mit den Gerichten von Harald Rüssel aus dem Landhaus St. Urban perfekt harmonierte.

Ein kulinarischer Abend der Extraklasse, der sicher allen in Erinnerung bleiben wird!

24. Klubabend, Weingut Vietti und Grappa Berta19.02.2013

Der 24. Klubabend stand ganz im Zeichen der großen piemonteser Rotweine. Das Weingut im Herzen des Barolo-Gebietes in Castiglione Falletto ist das Einzige, das in allen großen Spitzenlagen eigene Weinberge besitzen. Neben der klassischen Rebsorte für Barolo, Barbaresco und Co, dem Nebbiolo hat man sich hier auch auf den Barbera spezialisiert und gibt ihm hier auch in Toplagen die Möglichkeit sein ganzes Potential zu entfalten. Der Weg an die Spitze der piemonteser Weingüter begann mit der Übernahme der Geschäfte von Mario Cordero im Jahr 1957. Mit dem behutsamen Einzug der Moderne in Form von kühleren Temperaturen während der Gärung für mehr Fruchtaromen und der Verwendung von Barriques um das straffe Tanningerüst des Nebbiolos ein wenig besser bändigen zu können war das Rezept für große Baroli gefunden.

Doch Mario Cordero kam nicht alleine in die Klubgaststätte. Nach den verführerischen Baroli wurde Grappa der Spitzenklasse serviert. Die Destillerie Berta kam mit einigen ihrer sehr raren Spitzenprodukte. Weich, rund und mit einem unglaublichen Aromenspektrum versehen verströmten diese Gaumenschmeichler ihren Charme. Es werden nur die Trester von italienischen, zumeist Spitzenwinzern, verwendet. Mit einem Spezialverfahren wird der Trester noch feucht angeliefert, mit sehr viel Sorgfalt gebrannt um anschließend in Allier-Eiche zu reifen.

Es war ein sehr hochklassiger, sowie hochprozentiger Abend den die beiden Gäste mit ihrem Wein-Enthusiasmus und ihrem Humor zu etwas ganz besonderem gemacht haben.

23. Klubabend, Weihnachtsfeier "Luxusweine und Hurenlieder"20.12.2012

Die dritte Weihnachtsfeier stand untern dem Stern "Lieber trocken trinken als trocken laufen." Im Mittelpunkt standen weniger konzentrierte, sondern elegante Saufweine von außergewöhnlicher Klasse. Stöffchen, die einen an den Rand der Verzweiflung führen und die Frage aufkommen ließ: Funktionieren die eigenen Geschmackspapillen noch?

Ein Gaumentest, der es in sich hatte. Den geheimen Höhepunkt des Abends vermittelte Kinky Karen mit ihrer Gesangseinlage zu Hamburger Hurenliedern im Weihnachtsmannkostüm. Nun, auch dieser Abend ging vorbei.

22. Klubabend, Special: Frankenchicks und krosse Hühnerschenkel29.11.2012
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mit Ilonka Scheuring, Weingut Scheuring & Eva Pfaff-Düker, Weingut und Hotel Zur Schwane & Sandra Sauer, Weingut Horst Sauer

Anja Stritzinger, Weinbau Stritzinger & Andrea Flammersberger, Weingut Römmert & Christine Pröstler, Weingut Christine Pröstler

21. Klubabend, Azienda Agricola Cos08.11.2012

Alles begann mit einem geschenkten Weinberg, auf dem Guisto Ochhipinti und Giambattista Cilia 1980 anfingen, den ersten Wein zu produzieren. Was als Spaß begann, wurde immer mehr zum großen Traum. Weine, die ihre Herkunft widerspiegeln, sollen es sein. Mit der Konzentration auf autochthone Rebsorten, dem einzigartigen Terroir Siziliens und einer gehörigen Portion Hingabe haben es die beiden geschafft, das Weingut an die Spitze der Region zu führen.

Eine Besonderheit ist der Cerrasuolo di Vittoria "Pithos", der traditionell nicht im Fass sondern in Amphoren ausgebaut wird. Schön, dass es Menschen gibt, die diese alte Tradition für die Menscheit erhalten und gekonnt interpretieren!

www.cosvittoria.it

20. Klubabend, Weingut Battenfeld-Spanier & Weingut Kühling-Gillot04.09.2012
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Wieder eine Exkursion in das Weinanbaugebiet der aufgehenden Sonne: Rheinhessen. Einmal an den roten Hang nach Nierstein und dann in den Wonnegau nach Hohensülzen. Hans-Oliver, kurz HO, erklärte uns das Konzept, das er mit seiner Frau Carolin als Leitlinie ihrer Philosophie entwickelt hat. "Liquid Earth" soll den Platz und die Herkunft eines Weines schmeckbar machen und dokumentieren. Nur so kann sich, ihrer Meinung nach, ein handwerklicher Wein von einem Industrieprodukt unterscheiden.

Ihre Rieslinge sind mittlerweile in die Spitze der trockenen Rieslinge Deutschlands angekommen. Schnörkellos, extrem trocken und langlebig mit einer bisher kaum erreichten Finesse setzen sie den Kontrapunkt zu langweiligen, alkoholischen Blockbustern, die zwar beim breiten Publikum weiterhin beliebt sind, aber bei Kennern Maulsperre verursachen.

www.battenfeld-spanier.de

www.kuehling-gillot.de

19. Klubabend, André Clouet26.07.2012

Charmant, gutaussehend und mit fantastischen Champagnern im Gepäck reiste Jean-François aus dem Champenois-Grand-Cru-Ort Bouzy nach Hamburg. Alles andere als staubiges, altbackenes Winzergetue (denn diese Familie gehört zu den ältesten der Region) repräsentiert er die neue Generation von Winzern aus der nördlichsten, französischen Weinregion.

Jean-François verkauft seine Trauben nicht mehr an die Großen der Branche, sondern füllt in kleinen bis sehr kleinen Quantitäten herausragende Champagner ab. Als eigenständig, facettenreich und kompromisslos in der Qualität werden diese Winzerchampagner beschrieben. Eine andere Art, Champagner kennen zu lernen. Keine Snob-Brause, sondern ehrlicher, authentischer Wein. Das Alter Ego des Champagners.

18. Klubabend, Weingut Schwarz24.05.2012
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Ein Baum von einem Mann, dem sein Hauptberuf als einer der berühmtesten Metzger am Neusiedler See durchaus anzusehen ist. So sind auch seine Weine: kräftig, dicht, mächtig und voller Tiefe. Seine Trauben hat er bis 1999 an einen der ganz Großen in Österreichs Weinszene verkauft, den Süßweinguru Alois Kracher. 1999 hat er dann mit seiner Hilfe und Manfred Krankl, Kultwinzer des Weingutes Sine Qua Non in Kalifornien, die Herausforderung angenommen und seinen ersten eigenen Jahrgang produziert.

Seine Weine sind eigenständig und individuell, kompromisslos in der Qualität und ohne Fixierung auf überkommene Tradition – außer, diese trägt dazu bei, die Qualität zu verbessern. Unvergessen bleiben unseren Mitgliedern die leckeren Käsegrainer, auch bekannt als "Eitrige", in Erinnerung.

www.thebutcher.at

Foto: Manfred Klimek

17. Klubabend, Bodega Noemia & Montecarrubo29.03.2012
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An diesem Abend öffnete sich die Tür, und ein wahrer englischer Gentlemen, wie es ihn wohl nur noch selten gibt, stand vor uns. In der südlichen als auch in der westlichen Weinwelt zu Hause, hat Peter in vielen Weinregionen seine Spuren hinterlassen. Egal ob bei Rustenberg in Südafrika, in Ungarn bei der Royal Tokaji Wine Company oder bei Château Raoul im Bordelais: Peter Vinding Diers ist einer der Großen im Weingeschäft und dabei total bescheiden.

Seine Söhne und Neffen sind längst flügge und produzieren selber Wein. Hans bei der Bodega Noemia in Patagonien und auf Argiano in Montalcino, Peter mit dem Kultwein Pingus im Ribera del Duero und Anders den Mirabel in Spaniens Estremadura. Er selbst unterhält ein kleines Weingut am Fuße des Etnas, wo er zwei wunderbare Rotweine in Minimengen keltert. Den Montecarrubo und der Stoff aus dem die Helden sind, den Due Normanni aus der Rebsorte Syrah.

www.bodeganoemia.com

16. Klubabend, Weingut Nals Margreid04.02.2012
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Alpine Frische war das Motto des Abends. Gekommen war der Önologe des renommierten südtiroler Weingutes Nals-Margreid, Harald Schraffl, der zur jungen Generation dieser aufstrebenden Weinregion gehört. Weine aus großer Höhe, die von warmen Tagen und kühlen Nächten profitieren.

Der Star im Glas war sein Weißburgunder "Sirmian", der zu den besten Weißweinen Italiens gezählt werden kann. Puristisch, frisch und glockenklar wie das Alpenpanorama im Nordwind.

www.kellerei.it

15. Klubabend, Weihnachtssingen "Sechs mal Sechs"02.12.2011

Sechs große Imperialflaschen mit feinstem Bordeaux gefüllt hätten eigentlich pegelmäßig für die anwesenden Gäste reichen müssen. Doch den Durst der Mitglieder des St. Pauli Weinklubs zu unterschätzen ist und bleibt gefährlich.

Auch an diesem Abend wurde nach den stimmungsvollen Weihnachtsliedern mit der wunderbaren Isabella Rapp noch so manche Flasche geköpft.

14. Klubabend, Weingut Weltner & Weingut Zehnthof15.11.2011
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Zwei markant fränkische Urtiere zu Gast im Klub. Paul Weltner und Ulrich Luckert machen, jeder für sich, völlig unterschiedliche Weine von den gleichen Rebsorten. Der eine luftdicht im Stahltank, der andere im atmungsaktiven großen Holzfass.

Im November kamen die beiden Vorzeigefranken (jung, kühn, und gutaussehend) endlich in die schönste Stadt Deutschlands und brachten die besten Silvaner mit, die unsere Klubmitglieder je getrunken haben: tiefgründig, spannungsreich, nachhaltig und – furztrocken. „Silvaner braucht keinen Restzucker, um komplett zu sein“, sagt der Eine wie der Andere, und schworen, dass tatsächlich niemand, der diesen Abend erleben durfte, am Ende noch Riesling trinken wollte!

www.weingut-weltner.de

www.weingut-zehnthof.de

13. Klubabend, Weingut von Winning06.09.2011
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Dieser Abend spaltete die Klubgemeinschaft. Rieslinge aus dem Holzfass? Ein "No go" unter Weinfreunden. Doch Stephan Attmann, der Regisseur auf von Winning, versteht sein Handwerk. Er erklärte den Mitgliedern, was es mit Polymerisation von langkettigen Molekülen auf sich hat und noch so einiges andere.

Am Ende war die Stimmung wegen der hohen Qualität auf dem Siedepunkt. Großartige kompromisslose Weine, aus historischen Pfälzer Lagen mit einer eigenen Handschrift, die sich nur an einer Maxime orientiert: original zu sein.

www.von-winning.de

12. Klubabend, Weingut Chat Sauvage & Das Parfüm der Erde & Nessendorfer Mühle29.06.2011

Dieser legendäre Klubabend stand ganz im Zeichen unserer Mitglieder. Die Geschichte von Günter Schulz, waschechter Hamburger, beginnt 2000 mit ein paar zugekauften Spätburgundertrauben und dem Traum von einem Montrachet aus dem Rheingau. Heute umfasst das Weingut sieben Hektar, und die Weine werden ausschließlich aus eigenem Traubengut erzeugt. Die Weine haben sich inzwischen an der Spitze der Region fest etabliert.

Rainer Scholz gilt mit seinem "Parfüm der Erde" fast als Garagenwinzer im württembergischen Fellbach. Zusammen mit dem Önologen Andi Knauß produziert er Wein, "der die Scholle nicht verleugnet aus der er kommt". Aus diesem Grund findet man auf jeder Flasche die genauen Geokoordinaten der Weinberge, aus dem die Trauben stammen.

Kurt Schulz von der Nessendorfer Mühle produziert hauptberuflich Bio- und Freilandeier von glücklichen Hühnern. Neben weißen und braunen Eiern findet man bei ihm auch die seltenen Nessendorfer Grünen der Araucaner-Hühner, die Patrick Gebhardt vom Hamburger Restaurant "Fillet of Soul" auf kreative Weise pochierte. Im Nebenberuf ist er auch noch sehr erfolgreicher Winzer auf Mallorca, wovon sich unsere Klubmitglieder anhand einiger der raren Flaschen überzeugen konnten.

www.chat-sauvage.de

www.parfum-der-erde.de

www.nessendorfer-muehle.de

11. Klubabend, Bodegas y Vinedos O. Fournier & O. Fournier13.05.2011
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Wenn man José Manuel Ortega Gil Fournier auf der Straße sieht, könnte man ihn auch vom Aussehen und Kleidung für einen Gotteskrieger halten. Später entpuppet sich der charmante und wortgewandte Gastgeber als der Hahn im Korb, der vor allem die weiblichen Mitglieder entzückte. Ein Energiebündel und weitsichtiger Produzent, der heute auf zwei Kontinenten zu Hause ist.

Im spanischen Ribera del Duero keltert er herausragende Rotweine aus alten Weingärten, und in der neuen Welt – in Argentinien und Chile – Gewächse, die sich mit den extremen klimatischen Bedingungen auseinandersetzen müssen. Niemand arbeitet härter und drückt mehr die Risikotaste als José Manuel. Er ist einer der großen Qualitätsvisionäre unserer Zeit. Auch seine einfachen Weine sprechen eine klare Sprache: Leidenschaft, die bezahlbar ist.

www.ofournier.com

10. Klubabend, Special BE PINK - FEEL WINE - FEEL NAVARRA05.05.2011

Vinícola Navarra
Bodegas Malón de Echaide
Palacio de la Vega
Bodegas Inurrieta
Bodegas Nekeas
Castillo de Monjardin
Bodegas Orvalaiz
Domaines Lupier
Bodegas Tandem
Bodegas Chivite
Senorio de Andión
Senorio de Sarria
Bodegas Ochoa

9. Klubabend, Macia Batle24.03.2011
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Mallorquinische Weine waren lange Zeit das nackte Grauen im Glas. Spröde, ausgelaugt und überhart, schlichtweg Touristenbrausen. In den letzten Jahren hat sich viel auf der Baleareninsel getan. Pionieren wie Macia Batle sei Dank. Das Weingut gehört – trotz seiner Größe – mit zur absoluten Spitze auf Mallorca.

Auf dieser Bodega wird sehr viel Wert auf die traditionellen Rebsorten der Insel gelegt: Prensal für Weißwein und Manto Negro und Callet für die Roten. Diese autochthonen Sorten sind zusammen mit Sauvignon Blanc, Cabernet Sauvignon und Syrah der Garant für eigenständige, begeisternde Weine. Eine ideale Verbindung aus Tradition und Moderne!

www.maciabatle.com

8. Klubabend, Weingut Dr. Loosen02.01.2011
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Winzer wollte Ernie Loosen auf keinen Fall werden. Seinem Vater zuliebe schloss er ein Weinbaustudium ab, bevor er sich der Archäologie widmete. Um das Weingut vor dem Ruin zu bewahren entschloss er sich dann doch, die Geschicke des Familienunternehmens zu übernehmen. Das war der Startschuss für eine wahrhaft außergewöhnliche Karriere.

Ernst Loosens Rieslinge sind auf der ganzen Welt bekannt. Er reduzierte die Erträge rigoros und setzte auf die Bodentypizität der einzelnen Lagen. Die 60 bis 100 Jahre alten wurzelechten Reben sind die Seele dieser großen Rieslinge. Ernst Loosen sagt: "Mein Ziel besteht darin, Weine zu produzieren, die konzentriert und komplex sind und ihren Ursprung widerspiegeln."

Nicht nur an der Mosel, sondern auch in den USA, wo er sich in Oregon auf Spätburgunder spezialisiert hat. Erwähnenswert ist die "Standhaftigkeit" von Ernie und seiner ostwestfälischen Verkaufsleiterin Desirée Schröder, die die Nacht zum Morgen"grauen" machten.

www.drloosen.de

7. Klubabend, Weihnachtsfeier "Best Bottle Party"22.12.2010

Ein Abend, der im geschmacklichen Desaster endete. Die Idee: Jedes Mitglied musste eine tolle Magumflasche Wein mitbringen und sie den anderen Mitgliedern mit einer persönlichen Geschichte vorstellen.

Es wurde spät, feucht und der ganze Regenbogen der Angebotspalette verkostet. Vom Discount-Schädelspalter bis zum Grand Cru.

6. Klubabend, Das Frankenspecial "Die fränkischen Dominas kommen nach Hamburg"11.11.2010

Weingut Höfling, Eußenheim
Weingut Rudolf May, Retzstadt
Weingut Johann Ruck, Iphofen
Bio-Weingut Rothe, Nordheim am Main
Weingut Michael Fröhlich, Escherndorf
DIVINO Nordheim eG, Nordheim am Main
Winzergemeinschaft Franken – GWF, Kitzingen
Weingut Pastoriushaus, Artur Steinmann, Sommerhausen
Winzer Sommerach eG, Sommerach am Main
Weingut Bickel-Stumpf, Frickenhausen

5. Klubabend, Terroir al Limit01.11.2010

Heißes Klima, kalte Schieferböden namens Licorella, alte Rebstöcke in hochgelegenen Weinbergen: Das ist die Philosophie von Dominik Huber aus Torroja im katalanischen Priorat. In dieser Mikroregion verwaltet er das Erbe der Karthäusermönche, die hier einst den Garnacha und die Cariñena anpflanzten.

Dabei revolutionierte er, gemeinsam mit seinem südafrikanischen Partner Eben Sadie, die Stilistik dieser Weine. Ein Wein soll nach Wein schmecken und nicht nach neuem Eichenholz. Bestechend ist die kühle Aromatik, gemäß ihres Credos: Wein soll durch sich selbst sprechen und braucht keine Steroide.

www.terroirallimit.com

4. Klubabend, Weingut Karl-Heinz Johner & Johner Estate22.09.2010
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Das Unikat Charlie Johner bescherte uns mit seinem unverwechselbaren Humor einen sehr unterhaltsamen Abend. Er gilt als Pionier in Sachen Barriqueausbau in Deutschland. Sein Weingut in Baden baute er aus dem Nichts auf, heute sind seine Weine fast jedem ein Begriff.

Seit Anfang 2000 fährt er doppelgleisig: Er gründete in Neuseeland, genauer in Wairapa auf der Nordinsel, das Weingut Johner Estate, wo er sich dem Ausbau von Sauvignon Blanc und Pinot Noir widmet.

www.johner.de

3. Klubabend, Weingut Markus Molitor & Alois Lageder12.06.2010
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Markus Molitor ist ein Phänomen. Sein Durchhaltevermögen bis in die frühen Morgenstunden bleibt selbst den hartgesottensten Mitgliedern des Klubs in langer Erinnerung. Die Anzahl der zu verkostenen Weine ebenfalls. Denn kaum jemand in Deutschland beherrscht das Spiel, einzelne Parzellen und Partien so gekonnt in Szene zu setzen wie Markus. Seine fruchtig-herbsüßen Rieslinge mit pfeffriger Mineralität genießen Weltruf. Die Handschrift auf diesem Weingut ist klar definiert: "spontan und traditionell".

Abgerundet wurde der Abend mit Rotweinen der südtiroler Weinlegende Alois Lageder.

www.markusmolitor.com

www.aloislageder.eu

2. Klubabend, Weingut Wittmann & Weingut Ansgar Clüsserath11.03.2010
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Wenn es um großen, trockenen Wein aus biodynamisch bewirtschafteter Anbauweise geht, dann ist Philipp Wittman einer der Stars dieses Metiers. Die Leistung dieses rheinhessischen Weinguts geht aber noch viel weiter. Dieses Weingut hat einen Löwenanteil daran, dass das einstige Aschenputtel namens Rheinhessen wie "Phönix aus der Asche" aufgestiegen ist.

Im Gepäck hatte Philipp auch die fantastisch würzigen Mosel-Rieslinge seiner Frau Eva Klüsserath aus Trittenheim.

www.weingutwittmann.de, www.ansgar-cluesserath.de

Foto: David Maurer

1. Klubabend, Weingut Josef Leitz15.01.2010
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Der Rüdesheimer Winzer Josef Leitz ist ein Rieslingspezialist vor dem Herrn. Seine Gewächse genießen vor allem in Übersee, besonders in den USA, einen Ruf wie Donnerhall.

Es sind gestochen scharfe Pretiosen deutscher Winzerkunst: Mineralisch, saftig und langlebig. Ein legendärer 1. Klubabend, der bei uns die Frage aufwarf: Warum sind diese Traumweine in Deutschland nicht bekannter?

www.leitz-wein.de

Impressum

St. PAULi Weinklub

Inhaltlich verantwortlich
gemäß § 10 Absatz 3 MDStV:
Matthias Storm
Freudenhaus
Hein-Hoyer-Strasse 7-9
20359 Hamburg - St. Pauli
Tel 040 - 31 46 42 | Fax 040 - 40 13 17 58

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